Transformation durch Lichtdesign

Modernisierung der Avenida Mall

Die Modernisierung der Avenida Poznán zeigt, wie gezielte Eingriffe in Tages- und Kunstlicht eine Mall nicht nur funktional verbessern, sondern auch atmosphärisch neu definieren können. Drei Teilprojekte standen dabei im Mittelpunkt: die Regulierung des Tageslichteinfalls, die Umstellung auf ein dynamisches LED-Lichtkonzept und die Neugestaltung der Lounge.
Die Tageslichtplanung wurde mit dem "LIT AWARD" 2025 in der Kategorie "Daylighting" ausgezeichnet.

Tageslicht-Verschattung im Foodcourt und Atrium

In den stark überstrahlten Bereichen des Foodcourts und des großen Atriums wurde ein innovatives Verschattungskonzept umgesetzt. Spezielle Folien, die über 90 % des Sonnenlichts filtern, reduzieren Blendung und thermische Belastung deutlich. Da die Folien gezielt in den nach Süden ausgerichteten Dachbereichen angebracht wurden, bleibt die Helligkeit im Raum erhalten. Das Ergebnis ist eine kontrastreiche, ausgewogene Lichtatmosphäre, die den Aufenthalt angenehm macht und zum Verweilen einlädt.

Dynamisches Lichtkonzept mit LED und Casambi

Die bisherige HIT-Beleuchtung wurde vollständig durch moderne LED-Leuchten mit Tunable White ersetzt. Zum ersten Mal konnte so ein tageslichtdynamisches Lichtkonzept in der Mall realisiert werden. Die Lichtfarbe und Intensität passen sich automatisch dem natürlichen Tageslicht an und schaffen dadurch eine harmonische Verbindung zwischen Innen- und Außenraum. Mit der Umstellung auf das Casambi-Steuerungssystem wurde zudem eine flexible, sensorgesteuerte Regelung möglich, die nicht nur die Atmosphäre verbessert, sondern auch den Energieverbrauch erheblich reduziert.

Neugestaltung der Avenida Lounge

Die zweigeschossige Lounge war zwar architektonisch attraktiv gestaltet, litt jedoch unter einer unpassenden Allgemeinbeleuchtung. Kühlweiße 4000-K-Leuchten mit breiter Lichtverteilung erzeugten eine sterile Stimmung, die dem Anspruch eines Rückzugsortes widersprach. Durch den Einsatz zahlreicher kleiner warmweißer Akzentstrahler entstand eine lebendige Lichtlandschaft mit spielerischen Kontrasten aus hell und dunkel. Ergänzend wurde eine speziell angefertigte Lichttapete auf die Säulen aufgebracht, die eine angenehme vertikale Leuchtdichte erzeugt und den Raum zusätzlich strukturiert. So wurde die Lounge zu einem atmosphärischen Highlight, das Besucherinnen und Besucher bewusst in seinen Bann zieht.
Mit diesen drei Maßnahmen konnte die Avenida Poznán sowohl funktional als auch atmosphärisch neu aufgeladen werden – ein gelungenes Beispiel dafür, wie Lichtdesign Aufenthaltsqualität, Energieeffizienz und architektonische Wirkung gleichermaßen steigern kann.

Fotos und Video: Marc André Stiebel

Von Retro zu Smart – Renovierung mit förderfähigem Lichtdesign

Lichtplanung für das Allee-Center in Remscheid

Licht, das Räume verwandelt: Unter den Glastonnendächern entsteht ein Spiel aus Transparenz und Wärme, ergänzt durch elegante Akzente in den Lounge-Bereichen. Ein Konzept, das Atmosphäre schafft, Wege inszeniert und den Abend in sanftes Licht taucht.

Unsichtbare Allgemeinbeleuchtung

Unter den markanten Glastonnendächern des Allee-Centers wurde eine Beleuchtungslösung realisiert, die sich nahezu unsichtbar in die Architektur integriert. Die Leuchten sind in einem filigranen Profilsystem verborgen und fügen sich harmonisch in das Tragwerk ein. Durch den Einsatz innovativer „Darklight“-Reflektoren entsteht eine perfekte Entblendung – eine Technologie, die ursprünglich für Bildschirmarbeitsplätze entwickelt wurde und hier erstmals in einer Shoppingmall zum Einsatz kommt. Das Ergebnis: ein gleichmäßiges, blendfreies Licht, das den Raum öffnet, ohne die Architektur zu dominieren.

Multifunktionale Wandleuchten

Die neu entwickelten Wandleuchten ersetzen die alten Bestandsleuchten und überzeugen durch ihre minimalistische Formensprache und hohe Funktionalität. Sie übernehmen nicht nur die Allgemeinbeleuchtung der Verkehrsflächen, sondern lassen sich per Umschaltung in ein Aktionsflächenlicht verwandeln – ganz ohne aufwendige Umbauten. Zusätzlich sorgt eine integrierte Uplight-Einheit für farbdynamische Akzente an der Decke, die dem Raum Tiefe und Atmosphäre verleihen. So entsteht ein flexibles Lichtsystem, das sowohl Effizienz als auch gestalterische Vielfalt bietet.

Lounge-Bereiche mit Charakter

Die Loungebereiche wurden mit dekorativen Fadenschirmleuchten ausgestattet, die eine warme und einladende Stimmung erzeugen. Die Sonderkonstruktion ermöglicht eine perfekte Ausleuchtung des Schirms und gleichzeitig eine gezielte Lichtführung auf die Sitzbereiche. Praktisch: Der Schirm lässt sich werkzeugfrei abnehmen, wenn die Fläche für Events umgestaltet wird. Mit einer Lichtausbeute von 120 lm/W sind die Leuchten nicht nur ästhetisch, sondern auch hocheffizient – und erfüllen die Anforderungen der aktuellen BEG-Förderprogramme.

Harmonische Übergänge

Ein besonderes Augenmerk lag auf den Adaptionszonen zwischen Tageslicht und Kunstlicht. Hier kommen verstellbare Tagnacht-Leuchten zum Einsatz, die ein ausgewogenes Lichtklima schaffen. Durch die Einstellung auf „Sonne“ entsteht ein heller, freundlicher Übergang, der dunkle Bereiche vermeidet und den Besuchern ein angenehmes Raumgefühl vermittelt. Das Licht wirkt lebendig und kontrastreich, ohne zu überfordern – ideal für eine entspannte Shopping-Atmosphäre.

Abendstimmung

Wenn die Nacht hereinbricht, verwandelt sich das Lichtkonzept in eine stimmungsvolle Szenerie. Warmweiße Lichtfarben zwischen 2.200 und 2.700 Kelvin sorgen für eine entschleunigende Wirkung, während die nachtblaue Ausleuchtung der Glastonnendächer einen faszinierenden Kontrast schafft. Die Kombination aus Tiefstrahlern und engstrahlenden Downlights erzeugt eine elegante Lichtkomposition, die den Abend im Center zu einem besonderen Erlebnis macht.

Intelligente Steuerung

Das gesamte Lichtkonzept wird über das funkbasierte Steuerungssystem CASAMBI kontrolliert. Ein individuell entwickeltes Userinterface ermöglicht der Haustechnik eine intuitive Bedienung und die Programmierung zeitgesteuerter Szenen. So lassen sich unterschiedliche Lichtstimmungen für Tag, Abend und Events flexibel abrufen – effizient, komfortabel und zukunftssicher.

100% FÜR DIE NATUR – 90% WENIGER ENERGIE

„Am Schanzenberg“ in Saarbrücken setzt neue Maßstäbe in umweltgerechter Straßenbeleuchtung

Als Landeshauptstadt des Saarlands investiert Saarbrücken in Smart City-Konzepte. Ein Leuchtturmprojekt bildet hier ein intelligentes Beleuchtungssystem für das neu entstehende Quartier am Schanzenberg: es schützt Mensch, Natur – und spart bis zu 90% der Energiekosten.

Vom Industriegebiet zum innovativen Creative Hub

Auf dem ehemaligen Messegelände von Saarbrücken entsteht seit 2022 und auf 80.000 m2 Grundstücksfläche ein modernes Stadtquartier: Das Quartier „Am Schanzenberg“ wird Büros, gewerbliche und private Nutzung sowie Gastronomie vereinen, inklusive Infrastruktur und Gebäudetechnologie – auf insgesamt 125.000 m2 Nutzfläche.

Sicherheit, Wohlbefinden und der Erhalt von Dark Sky

Wie lässt sich solch ein aufstrebendes Viertel ressourcenschonend und nachhaltig beleuchten, sodass es für die Menschen vor Ort angenehm und sicher erscheint und gleichzeitig Flora und Fauna schützt? Eine intelligent gesteuerte, vernetzte und adaptive Beleuchtung erfüllt all diese Anforderungen. Unnötiges Streulicht wird erst gar nicht in den Nachthimmel abgegeben, Dark Sky wird erhalten.

Der zirkadiane Rhythmus, die innere Uhr, bestimmt das Leben

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für Mensch und Natur ist die Lichtfarbe der Straßenbeleuchtung. Diese hat bisher vor allem kühles Weißlicht genutzt, da es als effizienter und kostengünstiger galt. Wir wissen, dass Mensch und Natur stark mit dem natürlichen Tag-Nacht-Rhythmus verbunden sind. Der Mensch ist kühles, aktivierendes Licht bei Tag gewöhnt und wärmeres, beruhigendes Licht, sobald es Richtung Abend geht. Fledermäuse zum Beispiel, die in der Umgebung am Schanzenberg ihr natürliches Habitat besitzen, würden ein zu helles, kaltes Licht der Beleuchtung an der dort verlaufenden Autobahn als Barriere wahrnehmen und so ihre Futterplätze „dahinter“ nicht mehr finden können.

Lichtfarben angepasst an Jahreszeiten und Lebewesen

Gibt es eine sinnvolle Alternative zu kaltem Weißlicht in der urbanen Beleuchtung? Forschungen haben gezeigt, dass viele Insektenspezies keine Rezeptoren im langwellligen Rotbereich besitzen. Wärmeres Licht reicht zudem dem Menschen bei Dunkelheit aus, um das Wichtigste zu erkennen. Für das Projekt am Schanzenberg entstand eine Kooperation mit einem Leuchtenhersteller, der sich auf zirkadian ausgerichtete Leuchten für den Außenraum spezialisiert hat. Von Frühjahr bis Herbst wird Licht mit höherem Rotanteil abgegeben, was Insekten und nachtaktiven Tieren entgegenkommt. Wenn in den kühlen Wintermonaten die Aktivität der Insekten zurückgeht, kommt bläulicheres, energiesparendes Licht zum Einsatz.

Adaptives Licht liefert nur Licht, wenn es gebraucht wird: Das bedeutet bis zu 90% weniger Energiekosten

Was die Energieersparnis nachweislich auf einen Wert von bis zu 90% bringt, ist die Nutzung von adaptivem Licht. Die zirkadianen Lichtprofile wurden mit Sensoren über ein externes Telemanagement ausgestattet. Sie arbeiten mit einem funkbasierten Mesh-System: mit jeder weiteren Einzelleuchte vergrößert sich das Netz, wobei jede Einzelleuchte per GPS erfassbar ist und für jede einzelne Leuchte Statistiken abrufbar sind. Das Licht wird nur intensiviert, wenn Sensoren eine Bewegung erfassen, etwa durch Fußgänger, Autos oder andere Verkehrsteilnehmer. Die Lichtplanung hat unterschiedliche Programmierungen festgelegt, das Licht lässt sich dimmen oder auch ab 23 Uhr ganz ausschalten. Bisher wurden etwa 80% der insgesamt benötigten Lichtmasten erfolgreich in Betrieb genommen (Stand Juli 2025).

Fotos: Marc André Stiebel

Adaptives Licht – ein Wegweiser für den Einzelhandel

Möbel Martin in Ensdorf nutzt Licht nur bei Bedarf – über funkgesteuerte Sensoren

Nach mehreren gemeinsamen Projekten mit Möbel Martin folgt nun mit der Filiale in Ensdorf das erste Einrichtungshaus, das mit adaptivem Licht arbeitet. Sensoren erfassen die Bewegung der Besucher und aktivieren damit das Licht. Das Resultat: eine tageslichtdynamische Beleuchtung, die hofierend ist und zugleich energetisch hocheffizient.

HÖCHSTER KOMFORT DURCH INTELLIGENTES LICHT

In der Vergangenheit wurden bereits innovative Lösungen für die Möbelhauskette realisiert, zuletzt die Integration eines funkbasierten Steuerungskonzepts für die Filiale in Konz. Möbel Martin wünschte sich für Ensdorf eine zukunftsorientierte Lichtlösung, die energiesparend ist und eine hohe Aufenthaltsqualität mit gutem Sehkomfort gewährleistet. Aufgrund der positiven Resultate in Konz wurde der Ansatz einer funkbasierten Lichtsteuerung konsequent weitergeführt.

LICHTKEGEL, DIE MITWANDERN

Das adaptive Lichtdesign in Konz basiert auf funkgesteuerten Sensoren, die die Bewegung von Personen erfassen. Dabei wird das unmittelbare Umfeld mit maximal 100% beleuchtet. Für den gesamten Verkaufsbereich liegt der Minimalwert bei 30%, um ein Wohlfühlambiente zu schaffen mit einladend beleuchteten Blickachsen ohne harte Kontraste oder Dunkelbereiche. Mitwandernde Lichtkegel entstehen, indem die Leuchten in Leuchtenkreise gruppiert sind, die von unterschiedlichen Sensoren erfasst werden können. Durch diese Überlappungsbereiche kann das Licht der Bewegung der Person folgen.

MASSGEFERTIGTE SONDERLEUCHTEN

Die für das Projekt entwickelten Sonderleuchten sind nur in einer Achse schwenkbar und ragen nicht aus den Rasterdecken heraus. Dadurch wird Blendung vermieden und es entsteht ein ruhiges Deckenbild. Dank der Lichtplanung entfällt ein Umhängen oder neues Ausrichten der Leuchten. Die Produkte sind ähnlich kontrastreich beleuchtet wie in einem Museum, die Verkehrsflächen benötigen keine Beleuchtung. Nur im Eingangsbereich wurde der Übergang so gestaltet, um die Adaption vom Tages- zum Kunstlicht zu erleichtern.

DEM TAGESLICHT NACHEMPFUNDEN

Die Leuchten arbeiten mit Tunable White und erlauben eine exakte Steuerung von Beleuchtungsstärke und Farbtemperatur innerhalb von 2.700 bis 5.000 Kelvin. Diese biodynamische Nachführung des Tageslichts wirkt sich positiv auf KundInnen und Mitarbeitende aus. Die Leuchten verfügen über LEDs mit sehr hoher Farbwiedergabe, um Farben und Oberflächen authentisch zu erkennen.

EFFEKTIVE SANIERUNG IM BESTAND

Die funkbasierte Lichtsteuerung mit Casambi erlaubte eine flexible Inbetriebnahme im Bestand, bestehende Versorgungsleitungen konnten genutzt werden. Leuchten und Sensoren sind in einem Funkmesh vernetzt, die Steuerung erfolgt dezentral in jedem einzelnen Teilnehmer des Meshs, dadurch ist für den Normalbetrieb keine zusätzliche Steuerung notwendig. Auch nach Fertigstellung ist es jederzeit möglich, auf individuelle Wünsche einzugehen.

LICHTSTEUERUNG MIT MEHRWERT

Die übergeordnete Lichtsteuerung liefert neben Schnittstellen zur Brand- und Einbruchmeldeanlage zusätzlich wichtige Daten für das Unternehmen. Sie gibt Aufschluss über die Besucherfrequenz und den Energieverbrauch, was sich für jeden Leuchtenkreis ermitteln lässt. Das Möbelhaus kann so Verbrauchswerte und Besucherströme erfassen.

NACHHALTIGES UND EFFIZIENTES SYSTEM

Die Umrüstung von HIT Leuchtmitteln auf hocheffiziente LED-Leuchten bringt eine Ersparnis von rund 40%. Mit einer Effizienz von 120 lm/W erfüllen die Leuchten die Vorgaben für eine mögliche staatliche Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG). Das adaptive Lichtkonzept über Sensoren liefert weitere 30% an Energieeinsparung. Die Sonderleuchten sind ressourcenschonend, da bei gleicher Beleuchtungsqualität weniger Leuchten notwendig sind. Dank einfacher Nachrüstbarkeit ist der Montage- und Wartungsaufwand reduziert. Der Fokus auf diese ökologischen Aspekte trägt auch zu einer höheren Kundenbindung bei.

Dieses Projekt zeichnet sich vor allem durch einen Aspekt aus: mithilfe der Lichtplanung wurde der Energieverbrauch an den Blick des Nutzers angepasst.

Fotos: Tom Gundelwein

Licht und Lüftung genial vereint

Produktentwicklung NoLimit Plus

Das Lichtsystem NoLimit Plus führt zwei wichtige Komponenten in der Deckengestaltung elegant zusammen: Beleuchtung und Lüftung. Die Basis bildet eine Gipskartonplatte, in die ein Aluminiumprofil bereits integriert ist. Deren perfekte Kante garantiert eine leichte Verarbeitung und sorgt für einen sauberen Deckenspiegel. Gründer dieser innovativen Produktplattform sind InstaLighting als Leuchtenhersteller und Entwickler des Lichtsystems NoLimit, Tobias Link GmbH als Lichtplanungsbüro und Produktdesigner, NEXFOUR als Spezialist für Einbauschienen in Trockenbauplatten und Kampmann als Experte für Lüftungs- und Klimatechnik.

Bestes Licht für höchste Kulinarik

schanz.restaurant zelebriert gutes Essen auf Drei-Sterne-Niveau. Eine perfekte Ausleuchtung setzt die Gourmetkunst in Szene.

Im Rahmen der Neugestaltung seines Drei-Sterne-Restaurants an der Mosel baute Thomas Schanz auf edles Interieur und atmosphärische Beleuchtung. Das Licht ist so fein justiert, dass es jeden Teller in eine Bühne für Köstlichkeiten verwandelt – und selbst dezent im Hintergrund bleibt.

GASTRONOMISCHE RAFINESSE

In Piesport an der Mosel finden Feinschmecker eine Top-Adresse für gehobenen Genuss: dort führt Thomas Schanz sein Restaurant und Hotel als Familienbetrieb. Für seine kulinarischen Kompositionen wurde er bereits mehrfach ausgezeichnet, 2022 verlieh ihm der Guide Michelin drei Sterne. Bereits vor der aktuellen Neugestaltung seines Restaurants wurde Tobias Link GmbH mit der Lichtplanung betraut.

WAHRNEHMBAR ÜBER ALLE SINNE

Hauptdarsteller innerhalb des Lichtkonzepts sind die Speisen, die filigran auf dem Teller drapiert den Gast in eine Welt voller Gaumenfreuden entführen. Jedes Gericht sollte in allen natürlichen Farben leuchten, blendfrei und mit bester Sehqualität. Über das Licht war ein Ambiente voller Intimität gewünscht, das es ermöglicht, sein Gegenüber gut zu erkennen und gleichzeitig die Umgebung sanft auszublenden.

„UNSICHTBARES“ LICHT AUS DER DECKE

Die Innengestaltung übernahm das Architekturbüro Britta Tibo. Materialien wie Schiefer und Eichenholz, bronzefarbene Stoffe und helle Naturtöne prägen das Interieur. Dazu ein dunkler Fußboden, dessen Farbton sich auch im Deckenspiegel zeigt. Die Decke dunkel abzusetzen, war Teil des Lichtkonzepts, um das Hauptlicht dort „unsichtbar“ zu integrieren. Mit einem entblendeten Einbau-Spotlight von Dydell war die ideale Leuchte gefunden. Sie liefert einen engen Abstrahlwinkel (20°/40°) sowie eine hohe Farbwiedergabe über CRI 90 und ist über Casambi ansteuerbar. Die Leuchte lässt sich farblich flexibel anpassen und liefert einen extrem geringen Lichtaustritt von nur 8 mm im Durchmesser. Auf diesem einen Leuchtentyp basiert das gesamte Konzept.

PRIVATE LICHTINSELN

Die Lichtkegel sind auf die Mitte jedes Tisches ausgerichtet. Das Essen steht immer im Mittelpunkt, gleichzeitig reicht die Reflexion über die Tischoberfläche aus, um die Gesichter der Personen zu erhellen. Die Stimmung des Raumes lebt von diesen bewusst gesetzten Lichtinseln. Die Farbtemperatur liegt bei 3000 K, die Leuchten sind dimmbar. Bei Bedarf sind einzelne Tische über die Casambi-Steuerung individuell zu beleuchten. Der ganzheitlich stimmige Eindruck bleibt dabei erhalten.

HOMMAGE AN DIE REGION

Mit lichtdurchlässigen Vorhängen ist es möglich, Tische etwas zu separieren. Der zarte Stoff erscheint am Abend als leuchtender Wasserfall: Spots werfen feines Streulicht aus der oberen Voute nach unten. Dieses Gestaltungselement soll an das Wasser der Mosel erinnern.

ALLES IM EINKLANG

Bei Dunkelheit ist es für Restaurantbesucher angenehmer, den Außenbereich noch von innen zu erkennen. Dank der geringen, vertikalen Beleuchtung spiegelt sich kaum etwas in den Fenstern. Die Beleuchtung außen umfasst nur ausgesuchte Details. Ein Streiflicht verläuft von unten über die Natursteinpfeiler, Pollerleuchten zeichnen grafische Lichtmuster auf den Boden der Terrasse. Im Zusammenspiel entsteht so ein harmonischer Übergang.

Fotos: Susanne Schug

Möbel Martin in Konz mit neuem Steuerungskonzept

Tageslicht bestimmt die künstliche Beleuchtung – BLE steuert sie.

Bereits 2015 konnten wir im Rahmen der Modernisierung von Möbel Martin in Kaiserslautern ein tageslichtdynamisches Lichtkonzept in einem Möbelhaus einführen. 

Dieses war so erfolgreich, dass wir es nun zum dritten Mal in einem Möbelhaus des Betreibers auf über 30.000 m²  umsetzen konnten.

DIE SONNE REGELT DIE BELEUCHTUNG

Das Lichtkonzept sieht eine jahres- und tageszeitliche Nachführung des Kunstlichtes vor. Dazu steuern wir die Farbtemperatur und die Beleuchtungsstärke in den einzelnen Abteilungen.  Zusätzlich reagieren wir hierbei auch auf besondere Ansprüche. So kommt es z.B. in der Küchenabteilung mit der  großen Auswahl an Oberflächen darauf an, dass diese so gut bewertet werden können wie unter Tageslicht. Im Loungebereich kommt es auf Gemütlichkeit an, und in den Bereichen mit Tageslichteintrag kommt es darauf an, dass  die Adaptionsbereiche für einen hohen Sehkomfort optimal dynamisch einstellt werden, um einen angenehmen Übergang vom Tages- in das Kunstlicht zu gewährleisten.   

UMBAU IM LAUFENDEN BETRIEB

Da es sich bei dem Projekt um einen Umbau in laufenden Geschäftsbetrieb handelte, in dem über eine Bauzeit von 6 Monaten Abteilung für Abteilung modernisiert wurde, entschieden wir uns für ein funkbasiertes Steuerungskonzept mit CASAMBI. Normalerweise ist es ja so, dass erst am Ende eines Umbaus Licht über eine Steuerung in Betrieb genommen werden kann und dann final Lichszenen eingestellt werden können. Das führt aber oft dazu, dass Leuchten ohne Steuerung in der Umbauphase ein unkontrolliertes Lichtklima erzeugen. Da wir hier aber im Wochenrhythmus Abteilung für Abteilung geschlossen, umgebaut und wieder geöffnet haben, wollten wir immer direkt nach Fertigstellung auch ein voll funktionsfähiges Lichtkonzept.  Dies gelang mit Casambi sehr gut, da es die Leuchte gleich schon mit Steuerungskompetenz ausstattet. Ein weiterer Vorteil dieser funkbasierten Lösung lag darin, dass keine Steuerleitungen gelegt werden mussten. Dies verringerte neben den Kosten auch die Brandlast in den Decken erheblich.  Spannung und Analogien zum Ort erzeugen darüber hinaus auch Lichtobjekte wir z.B. eine „Pergola“, die einen Sitzbereich überbaut. Sie steht sinnbildlich für den klassischen Münchner Biergarten und lädt zum entspannten Miteinander ein. In den unterschiedlichen Bereichen der Mall sorgen so immer wieder Lichtobjekte für Aufmerksamkeit und Abwechslung. So gibt es „schwebende Lichtwirbel“ oder übergroße Stehleuchten, welche die Lufträume der hohen Galerien schmücken.     Wenn wir uns das Projekt im Rückblick betrachten und mit anderen Projekten vergleichen, die mit kabelgebundenen Steuerungen umgesetzt wurden, so kann man sagen, dass es noch nie so einfach und kosteneffizient war, ein Projekt in Betrieb zu nehmen.

Fotos: Tom Gundelwein

Von Biergarten bis zum coolen Shopping-Erlebnis

Die Neugestaltung des OEZ in München

Das Olympia Einkaufszentrum in München der ECE Marketplaces GmbH & Co.KG  wurde im Rahmen einer Sanierung neu aufgearbeitet. Es entstand eine neue gestalterische Strukturierung und ein neues energiesparendes und nahezu wartungsfreies Kunstlichtkonzept.

HOFFIERENDES LICHTKLIMA

An allen Eingangsbereichen wurden großzügige Adaptionsbereiche angelegt, die den Besucher aus der jeweiligen Tageslichtsituation abholen und in das Kunstlicht begleiten. Das Lichtklima in der Mall wurde im Sinne des „Human Centric Lighting“ konzipiert und darüber hinaus bewusst wesentlich kontrastreicher und abwechslungsreicher ausgebaut, als man es z.B. in normalen Innenräumen umsetzen würde. Da es sich um eine Mall handelt, in der ein Einkaufserlebnis entstehen soll, wurden alle dekorativen Deckenelemente lichttechnisch so ertüchtigt, dass großzügige diffuse Lichtflächen an der Decke entstanden, die mit ausreichenden Lichtströmen ausgestattet den natürlichen Himmel nachbilden. Diese wurden mit Leuchten ergänzt, die ein brillantes gerichtetes Licht erzeugen und so den Anteil des direktstrahlenden Sonnenlichtes aus der Natur nachahmen. Alle Leuchten sind dabei mit mischbarem Weißlicht von 1.800 K- 6.500 K ausgestattet und stufenlos dimmbar. Eine Lichtsteuerung übernimmt die Regie für das komplette Kunstlicht und passt es dem natürlichen Tageslicht in den Punkten Beleuchtungsstärke und Farbtemperatur an. Die Mischung verschiedener Lichtarten sorgt dabei dafür, dass zu jeder Zeit ein vitalisierendes und hofierendes Lichtklima entsteht.

TAGESLICHTDYNAMISCHE BELEUCHTUNG

Die Aufgabe an das Lichtkonzept war es, dem Tageslicht mit Farbtemperatur und Beleuchtungsstärke zu folgen. Alle Leuchten wurden aus diesem Grund mit mischbarem Weißlicht von 1.800 K - 6.500 K ausgestattet. Die Fotos zeigen, wie sich das Lichtklima zu den unterschiedlichen Tageszeiten analog zum Tageslicht verändert. Die Veränderung läuft unbemerkt und flüssig von einem herrlichen sonnenreichen Junitag hin zu einem schönen warmweißen Sonnenuntergang am selben Abend. 

BIERGARTENATMOSPHÄRE FÜR GENIEßER

Spannung und Analogien zum Ort erzeugen darüber hinaus auch Lichtobjekte wir z.B. eine „Pergola“, die einen Sitzbereich überbaut. Sie steht sinnbildlich für den klassischen Münchner Biergarten und lädt zum entspannten Miteinander ein. In den unterschiedlichen Bereichen der Mall sorgen so immer wieder Lichtobjekte für Aufmerksamkeit und Abwechslung. So gibt es „schwebende Lichtwirbel“ oder übergroße Stehleuchten, welche die Lufträume der hohen Galerien schmücken.    

LEUCHTENDESIGN LANGLEBIG UND PFLEGELEICHT

Im Bezug auf die Nachhaltigkeit entwarfen die Lichtplaner ausnahmslos alle Flächenleuchten in einem speziellen Leuchtendesign. Dieses verzichtet komplett auf Diffusorfolien, weil diese mit der Zeit verschmutzen und die Lichtqualität durch den Alterungsprozess auf Dauer abnimmt. Das Licht wird in unserem Fall in einer Fuge erzeugt und über einen speziell geformten und beschichteten Reflektor auf der Gesamtfläche verteilt. Die Lichtfuge ist dabei so in die Reflektorarchitektur integriert, dass ein Betrachter nicht sie hineinschauen kann und daher auch nicht geblendet werden kann. Da die Leuchten auch im Außenbereich montiert wurden, sind alle Bauteile IP-geschützt. Die offene Flächenlichtverteilung funktioniert so gut, dass nur ein ganz leichter Gradient in der Lichtverteilung wahrnehmbar ist, was auch ein gewünschter Aspekt im Design der Technologie war. Es ging darum, eine geschwungene Form zu schaffen, die wesentlich dynamischer uns spannender wirkt als eine glatte Lichtfläche. Die Arbeiten und erste Studien für dieses Leuchtenkonzept begannen schon im Jahr 2017 und wurden bis zur Fertigstellung in diesem Jahr konsequent umgesetzt.

Fotos: Tom Gundelwein

Erfrischende Neugestaltung

Ein neues optisches Erscheinungsbild für ein Shopping Center

Mit einer Verkaufsfläche von 76.000 Quadratmetern, 200 Fachgeschäften und über 7.000 Parkplätzen zählt das Nova Shoppingcenter in Leipzig zu den größten Einkaufszentren Deutschlands. Die im Jahr 2006 erbaute Mall wurde nun rundum erneuert. Ziel der Neupositionierung war es, Nova zu einem Themenpark für Freizeit und Sport für die ganze Familie weiterzuentwickeln.

BEWÄHRTES ERHALTEN

Der Besucher betritt die Mall durch das vorgelagerte Parkhaus und taucht ein in die interaktive Licht- und Klanginstallation „The Living Seas“, die seit Eröffnung unverändert die Besucher empfängt. Die Lichtplaner schufen hier eine 56m lange Rauminstallation, die in tiefem blauen Licht ruht. Wer den Raum betritt, vernimmt aus der Stille des Raumes ab und zu das Geräusch eines Wassertropfens. Läuft der Besucher hinein, löst er Lichtwellen aus, die sich mit Klängen mischen und in den schönsten Farben erblühen, die die maritime Welt zu bieten hat. 

TAGESLICHTDYNAMISCHE BELEUCHTUNG

Die Aufgabe an das Lichtkonzept war es, dem Tageslicht mit Farbtemperatur und Beleuchtungsstärke zu folgen. Alle Leuchten wurden aus diesem Grund mit mischbarem Weißlicht von 1.800 K - 6.500 K ausgestattet. Die Fotos zeigen, wie sich das Lichtklima zu den unterschiedlichen Tageszeiten analog zum Tageslicht verändert. Die Veränderung läuft unbemerkt und flüssig von einem herrlichen sonnenreichen Junitag hin zu einem schönen warmweißen Sonnenuntergang am selben Abend. 

FARBKONZEPT IN LICHT UND OBERFLÄCHEN

Die Installation empfängt und begleitet den Besucher nahtlos in das Zentrum der Mall, in die 3 großen Themenbereiche „Play“,„Eat“ und „Relax“ aufgeteilt ist. Diese wurden in den Farbtönen gelb, orange und dunkelviolett voneinander abgesetzt.  Die großzügigen Flanieralleen zwischen den Themenbereichen sind in neutralen Beige- und Sandtönen gehalten, in die sich hochwertige Holzoberflächen mischen. Diese Farbgestaltung setzt sich in Möbeln und Wand- und Säulenverkleidungen sowie in Lamellendecken fort und setzt einen schönen Akzent und sorgt in Kombination mit einem dem Tageslicht angepassten Kunstlicht für eine Wohlfühlatmosphäre.     Während früher die Deckenflächen der Eingangsbereiche farblich dezent gehalten wurden, um mittels farbigem Licht zu inszenieren, wurde beim Refurbishment auf kräftige Farben gesetzt. Die in Weißtönen steuerbare Beleuchtung kann hier genutzt werden, um den Farbeindruck zu verstärken und teilweise auch etwas abzumildern.

LEUCHTENENTWÜRFE VON DER NATUR INSPIRIERT

Im Bereich Relax entstand ein künstlicher Baum, der mit unzähligen Schirmleuchten eine verträumte Atmosphäre entstehen lässt. Dies gelingt durch den raffinierten doppelwandigen Aufbau der Leuchten: sie erzeugen so eine herrliche Leichtigkeit und sind in der Lage, weiches diffuses Licht sowie brillantes Licht für einen schönen Kontrast in den Raum abzugeben. Kleinere Ausführungen dieser Lichtskulptur streuen sich wie zufällig in die Verbindungsflächen der großen Alleen. Die Mall besitzt 4 große Rotunden, deren Mitten verziert werden mit spiralförmigen tuchbespannten Leuchten, die wie umgekehrte Springbrunnen wirken.  Die eingeschossigen Teile der Ladenstraßen wurden mit Lichtbalkendecken gestaltet, die eine visuelle Überhöhung des Raumes erzeugen und die Farbwelt der angrenzenden Bereiche aufgreifen und weiterführen.  Der Food Court bildet mit seinem Obergaden und seiner Wellendecke das Zentrum der Mall. Leuchtende Pylone, die mit einer LED-Matrix von innen heraus dynamische Lichtspiele erzeugen, dominieren den Raum und lassen sich zu verschiedenen Anlässen unterschiedlich mit Licht bespielen. 

Fotos: Tom Gundelwein

Dynamisches Licht für besseres Sehen

Beleuchtung mit Tunable White steigert den Komfort in einer Augenarztpraxis

Beim Augenarzt gehört ein stetiger Lichtwechsel zum Alltag, das beeinflusst die innere Uhr des Menschen. Praxisteam und Patienten profitieren hier besonders von einer Beleuchtung, die sich nach dem Tagesverlauf orientiert. Das zeigt die modernisierte Praxis der Augenspezialisten Saar in Püttlingen.

ROUTINE-ABLÄUFE ERLEICHTERN

In einer Augenarztpraxis bestimmt der Wechsel zwischen Hell und Dunkel den Arbeitsalltag. Die äußere Betrachtung des Auges, Lese- und Farbtests erfordern laut DIN 12464-1 eine helle Beleuchtung von 1000 bzw. 500 Lux. Für die Untersuchung des inneren Auges mit Spaltlampe und Lupe muss die Umgebung abgedunkelt sein. Diese Standard-Situationen erfordern eigene Beleuchtungsniveaus. Es bedeutet in der Regel, dass Ärzte oder Personal häufig Vorhänge auf- und zuziehen und das Licht am Wandschalter an- und ausschalten müssen. Das traf auch auf die Praxis in Püttllingen der Augenspezialisten Saar zu, bevor sie Ende 2020 modernisiert und ein innovatives Lichtkonzept integriert wurde.

GESUNDHEIT UND ERGONOMIE IM MITTELPUNKT

Die Praxisräume verfügen über wenig Tageslicht, das Wartezimmer bildet den hellsten Bereich. Eine tageslichtdynamische Beleuchtung verbessert hier enorm die Untersuchungsbedingungen sowie auch die Aufenthaltsqualität. Tunable White-LEDs bilden den natürlichen Tagesverlauf nach, um die positiven Auswirkungen auf den zirkadianen Rhythmus im Sinne des Human Centric Lighting (HCL) zu nutzen.

DYNAMISCHES KUNSTLICHT FÜR MEHR WOHLBEFINDEN

Die Lichtsteuerung arbeitet mit Casambi. Sie passt Farbtemperatur und Beleuchtungsstärke anhand der aktuellen Zeit fließend über den Tag an. Ein Sensor im Wartebereich nimmt Echtzeit-Daten auf und leitet sie an die Steuerung weiter. Diese moderne Funktechnologie ist auch bei einem Umbau im Bestand problemlos zu integrieren. Sie erlaubt, verschiedene Lichtszenen einfach zu programmieren, etwa für bestimmte Untersuchungen.

DREI LICHTSITUATIONEN, DREI LICHTVERTEILUNGEN

Das Licht in der Praxis in Püttlingen wechselt tagsüber von warmweißen 2700 Kelvin bis zu kühleren 5000 Kelvin und wieder zurück zu 2700 Kelvin. Diese Kurve ist variabel und nach den jeweiligen Bedürfnissen leicht anzupassen. Die Beleuchtung setzt sich aus drei Komponenten zusammen: Lichtlinien an der Decke spenden diffuses Licht, vergleichbar mit dem Tageslichthimmel. Downlights geben brillantes Licht direkt ab. Ausrichtbare Spots im Profilsystem an der Decke sorgen für eine bessere, räumliche Wahrnehmung.

INDIVIDUELL UND BEDIENERFREUNDLICH

Casambi bietet mehrere Schnittstellen an, z. B. die App, Wand- oder Funkschalter, diese sind bei der Untersuchung schnell zur Hand. In der Spaltlampe ist ein Reedkontakt integriert, der das Licht mit einer Überblendzeit nach Wahl ein- oder ausschaltet. Dadurch wird die programmierte Lichtkurve unterbrochen, die Steuerung geht danach wieder exakt auf den aktuellen Modus zurück. So bleibt das Gefühl erhalten, den Tagesverlauf bewusst weiter zu erleben.

Das Projekt wurde bei den LIT Awards 2021 mit einer "Honorable Mention" ausgezeichnet.

Fotos: Sarah Pulvermüller
www.augenspezialisten-saar.de